Kepos zwei: Landnahme im Sinne des Gemeinwohls

Das Ziel von Kepos zwei ist die langfristige Sicherung landwirtschaftlich gewidmeter Flächen für die solidarische, dezentrale und gemeinwohlorientierte Nahrungsmittelproduktion.

Angesichts des Nutzungsdrucks muss für nachhaltige urbane Landwirtschaft Planungssicherheit geschaffen werden. Die Herstellung der Kulturfähigkeit und Infrastruktur ist mit erheblichem Arbeits- und Kostenaufwand verbunden, der sich nicht mit Interimslösungen verträgt. Der Ankauf geeigneter Flächen mittels Crowdfunding bzw. Spenden und die Übertragung an gemeinnützige Stiftungen mit entsprechender Satzung gewährleisten die Nutzung im Sinne des Gemeinwohls.

 

Die Bonnekamphöhe in Essen stellt ein Präzedenz-Projekt dar: Das Grundstück wurde in Stiftungsvermögen überführt und über die Satzung für solidarische urbane Landwirtschaft gesichert; und zwar auf Ewigkeit. Formal rechtlich ist das Projekt als landwirt- schaftlicher Betrieb bzw. privilegiertes Vorhaben von der Landwirt- schaftskammer anerkannt.

 

Kepos zwei ist darüber hinaus auch eine symbolische Intervention mit dem Anliegen, Privateigentum an den natürlichen Ressourcen ohne soziale und ökologische Verantwortung in Frage zu stellen.

 

Sobald die Vorbereitungsphase abgeschlossen ist, erfahren Sie dies auf unserer Startseite.