Ruhrkohle: regionales Geld für regionale Wirtschaft

Regionale Währungen bzw. Kreditsysteme sind ein Instrument zur Stärkung lokaler und regionaler Wirtschaftskreisläufe. Die Wertschöpfung bleibt in der Region, eine Nutzung zu spekulativen Zwecken ist ausgeschlossen, kein gibt keinen Zinseffekt. Zudem kommt die regionale Währung nicht als Schuld in die Welt, was bei sämtlichen gesetzlichen Zahlungsmitteln der Fall ist.

Ein besonderer Wert regionaler Zahlungsmittel besteht in der Schärfung des Bewusstseins für wirtschaftliche Zusammenhänge. Wohin geht das Geld, wenn wir im Discounter, in Filialen von Möbel- oder Modehäusern einkaufen? Nicht unwahrscheinlich landet es letztlich auf einem Konto in Luxemburg oder einer anderen Steueroase – für die Region ist es verloren. Anders beim Regio-Geld: Es kann nur in reale Wirtschaftskreisläufe vor Ort reinvestiert werden. Dadurch wird die ökonomische Basis gestärkt und es eröffnen sich Chancen für solidarisch getragene Unternehmensgründungen, die Lücken in regionalen Produktionsketten füllen können. Voraussetzung für die Etablierung eines regionalen Geld-/Kreditsystems ist ein möglichst dichtes Netzwerk von Personen, Unternehmen und Institutionen, die daran teilnehmen. Dies ist die Vorbereitungs-arbeit, zu der wir alle Interessierten gerne einladen wollen.

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